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Epptasy
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Beschreibung |
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Zubehör |
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Bauanleitung |
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Die Epptasy ist leicht und schnell aufbaubar. Die folgende Anleitung zeigt dir Schritt für Schritt den Aufbau eines meiner Prototypen.
Übersicht:
Ruderkanten anschrägen
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Die Ruder der Epptasy benötigen angeschrägte Kanten, damit sie sich später bewegen lassen.
Am leichtesten geht das Anschrägen mit einem Cuttermesser oder Skalpell und einem Stahllineal - eine genauere Beschreibung finest du hier: Kanten anschrägen
Die anzuschrägenden Kanten sind im Bild rot markiert.
Tip: Perfektionisten können die Querruder nach hinten spitzschleifen - es ist aber nicht nötig.
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Farbliche Gestaltung
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Je nach Lust und Laune male ich meine Modelle entweder im letzten Schritt oder am Anfang an.
Heute habe ich mich für den Anfang - und für Eddingstifte entschieden, da es schnell gehen sollte.
Die andere Epptasy in der Artikelbeschreibung wurde mit Sprühfarben gestaltet. Sprühfarben haben eine viel höhere Deckkraft und die Farbtöne auf den EPP und Depronteilen sind identisch was bei Stiften leider nicht so ist.
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Servoausschnitte
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Die Ausschnitte für das Quer- Höhen- und Seitenruderservo können mit einem scharfen Cuttermesser oder Skalpell ins
EPP geschnitten werden. Versuche die Ausschnitte minimal zu eng zu schneiden um später wenig oder gar keinen Klebstoff
für die Servos zu benötigen.
- Das Querruderservo sollte etwas vor der Flügelmitte platziert werden
- Das Höhenruderservo findet seinen Platz direkt unter dem Ausschnitt für das Höhenleitwerk
- Das Seitenruderservo habe ich kopfüber vor das Höhenruderservo platziert.
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Wenn du die Anlenkung über Schnüre machen möchtest kannst du die Höhen- und Seitenruderservos auch in die Nähe der Tragfläche verschieben.
By the way... Der Flieger lässt sich auch nur mit Höhen- und Querruder fliegen - wer keine Kunstflugambitionen hegt kann auf das
Seitenruder verzichten.
Zusammenkleben und versteifen der Flügel
- Klebe die Flügel z.B. mit Uhu Por oder Epoxidharz zusammen.
- NUR EPPTASY 80cm Version: Zerschneide die dem Bausatz beiliegenden 1mm Carbonstäbe in zwei 50cm lange Stücke.
- In die Flügel Ober- und Unterseite wird je ein 2-3 mm tiefer und ca. 55cm bzw. 105cm (Epptasy XL) langer Schlitz geschnitten. Der Schlitz sollte etwa mittig sein
- Steiche die beiden Carbonstäbe mit etwas Epoxidharz ein und drücke sie in die Schlitze.
- Lege den Flügel auf einen ebenen Tisch und sehe dir die Hinterkante an - der Abstand zwischen Tisch und Flügelkante sollte am linken und rechten Flügel symmetrisch verlaufen.
- Sobald der Klebstoff ausgehärtet ist hast du einen sehr steifen Flügel der alle Flugmanöver mitmacht.
Anscharnieren der Quer- und Höhenruder...
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Die Ruder können mit normalem Klebeband anscharniert werden (Alternative: Uhu Por Scharniere). Klebeband hält allerdings nur auf Depron gut - das
EPP müssen wir erst mit einem hauchdünnen UhuPor Film an den Stellen vorbereiten an denen später das Scharnierband halten soll
(bitte min. 15 Minuten ablüften lassen). Wer genau hinsieht erkennt 4 kleine Strappingtapestreifchen an den Ruderenden - sie verhindern
ein einreissen des Klebebandes - es geht allerdings auch ohne.
Das Seitenruder kommt später zum Zug...
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Anlenkung der Querruder...
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Da es jetzt am einfachsten ist macht es Sinn das Querruderservo und die Gestänge als nächstes einzubauen.
Es geht später wenn der Flieger fertig ist prinzipiell auch, artet dann allerdings etwas in Fummelei aus.
Die gezeigten Anlenkungsteile mit Ruderhörnern, Schrumpfschlauch und 2mm Carbonstangen sind nicht im Bausatz enthalten -
du kannst sie separat in meinem Shop erwerben. Die Gestänge sollten auf der Flügelunterseite eingebaut werden...
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Flügel, Rumpf und Höhenleitwerk zusammenkleben
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Der Flügel wird mit Uhu Por oder Epoxidharz auf das Rumpfunterteil geklebt - zuvor musst du allerings erst
noch einen Ausschnitt für die Querrudergestänge schaffen. Danach kommt das Höhenleitwerk und das Rumpfoberteil dran...
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Befestigen des Motors
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Die Schnauze der Epptasy besitzt einen 5mm Schlitz in den viele Motore mit Befestigungsröhrchen direkt hineingesteckt und mit etwas
Epoxy verklebt werden können. Für Motore, die hinter einen Spant montiert werden müssen kannst du den Schlitz auf Motorbreite erweitern und anschließend
ein Spant einkleben. Zum Schluss steckst du die Kabel nach hinten durch und klebst das Ganze an den Flieger.
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Anscharnieren des Seitenruder
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Jetzt fehlt fast nur noch das Seitenruder - du kannst es ähnlich wie die Querruder anscharnieren (EPP mit Uhu Por vorbehandeln) und
anschließend die Gestänge für Seiten- und Höhenruder anbringen.
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RC Einbau
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Normalerweise solltest du alle RC Komponenten bequem im Schacht des Rumpfunterteiles unterbringen können.
Platziere die Teile so, dass der Schwerpunkt des Fliegers bei ca. 7cm bzw. 10,5cm (Epptasy XL) von der Flügelvorderkante aus gemessen liegt und sichere
alles sorgfältig gegen verrutschen - sonst gibts nen Rodeoflug ;-)
Wenn du fertig bist kannst du den Schacht mit der beiliegenden Abdeckung verschließen (aber nicht fest verkleben - du musst ja zum Laden etc. wieder rankommen).
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Verbesserungen
Ruderversteifungen
Auf den schmalen Verbindungssteg zwischen linker und rechter Höhenruderhälfte kann ein kurzes Stück (5 - 10cm) Carbon-Flachstab
aufgeklebt werden z.B. Carbon Flachstab 3x0,5 bzw. Carbon Flachstab 6x1,0 für die Epptasy XL. Es sorgt dafür, dass die
Ruderausschläge beider Seiten auch bei höheren Belastungen symmetrisch bleiben und verbessert damit die Kunstflugpräzision.
Für normale Flugbedingungen ist diese Versteifung nicht erforderlich.
Fahrwerk
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Dem Flieger kann ein Fahrwerk angebaut werden - die notwendigen Teile wie z.B. 3 x 0,5mm Carbonstäbe und Räder sind jedoch nicht standardmässig im Bausatz enthalten.
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Fehlersuche
So... alles fertig aber deine Epptasy mag nicht so recht fliegen?
- Flieger steigt von sich aus steil hoch: Im Segelflug kommt als Ursache ein zu weit hinten liegender Schwerpunkt in Frage. Zieht er dagegen erst mit laufendem Motor hoch ist der Motorsturz falsch - lasse den Motor etwas weiter nach unten zeigen. Als letztes gibt es natürlich noch die Möglichkeit, dass dein Höhenruder bereits in Neutrallage zu stark nach oben zeigt.
- Flieger stürzt steil nach unten: Im Segelflug kommt als Ursache ein zu weit vorne liegender Schwerpunkt in Frage. Ansonsten kann auch hier wieder der Motorsturz schuld sein - in diesem Falle zeigt dein Motor dann zu weit nach unten und sollte nach oben korrigiert werden. Das Höhenruder solltest du natürlich auch einmal auf korrekte (gerade bzw. minimal nach oben zeigende) Stellung kontrollieren.
- Flieger fliegt selbstständig Kurven: Falls sich deinem Flieger dieses Verhalten nicht durch geringfügiges trimmen der Querruder abgewöhnen lässt, solltest du dein Drobbele auf Verzug prüfen. Wenn es nur bei laufendem Motor passiert zeigt der Motor vermutlich auf die Seite und falls du im Freien fliegst könnte zu starker Wind die Ursache sein.
- Flieger macht unkontrollierbare, eigenständige Manöver: Es könnte sein, dass deine Ruderanlenkungen nicht fest sind und die Ruder dadurch eigenständige Bewegungen ausführen.
Viel Spaß!
Fragen? Verbesserungsvorschläge? Bilder deines Modells? Immer her damit: christian@epp-versand.de
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